Aktive Medienarbeit mit Kindern

Aktive Medienarbeit mit Kindern – macht das Sinn?

In der heutigen, von Medien bestimmten Zeit werden Kinder immer früher mit den Medien konfrontiert. Die Forderung, auch Kinder im Vorschulalter schon zu einem sachgerechten und verantwortlichen Umgang mit den Medien zu erziehen, wird immer häufiger gestellt.

Aktive Medienarbeit setzt auf den Spaß von Kindern, mit den Medien umzugehen, und ermöglicht es, das Erziehungsziel „Ausbildung von Medienkompetenz“ voranzubringen.

Produktive Medienarbeit mit Kindern fördert soziales Lernen, Kreativität sowie aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der gesellschaftlichen Realität.
Ziel einer solchen medienpädagogischen Arbeit ist es, Kindern im Rahmen einer alltagsorientierten Medienarbeit die Möglichkeiten der eigenen Handlungskompetenz erfahrbar zu machen und sie zum selbstbestimmten Handeln zu befähigen, um der Reduktion sinnlicher Erfahrung entgegenzuwirken.

Kinder benötigen beim aktiven Umgang mit Medien je nach Altersstufe mehr oder weniger starke Unterstützung von Seiten der medienpädagogischen Betreuung. Aber auch wenn Kinder nur einen Teil des Produktionsprozesses – z.B. die Kameraarbeit -in eigener Regie bewältigen können, so wird doch für sie erfahrbar, dass sie dadurch die Möglichkeit haben, sich ihrer Umwelt mit Hilfe von Medien mitzuteilen.

Die schwierigste Aufgabe, die sich bei der aktiven Medienarbeit mit Kindern stellt, ist sicherlich, den unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Kinder bei der Suche nach einem kindgerechten und spielerischen Umgang mit den Medien gerecht zu werden. Aber die Mühe lohnt sich.